Die Harada-Methode als „Turbo“ zu KVP und Kaizen

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Die kontinuierliche Verbesserung ist ein integraler Bestandteil der Lean-Kultur. KVP oder Kaizen (japanisch Wandel zum Besseren) sind für viele Unternehmen
zu einem wichtigen Faktor zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit geworden.

Wer jedoch im Wettbewerb mit Unternehmen steht, die ebenfalls KVP oder Kaizen anwenden, der braucht eine bessere Methode. Die schnelle Selbstentwicklung der Beschäftigten und der Organisation sind sozusagen der Turbo zu Kaizen.

Wer schneller besser werden will, muss die Entwicklung aller Mitarbeiter fördern.

Jeder kann jedoch auch unabhängig von zentralen Programmen an der eigenen Entwicklung arbeiten. Wie das geht zeigt die Harada-Methode. Jeder kann damit lernen
durch eigene erfahrung zu lernen, Widerstände zu überwinden, Probleme systematisch zu lösen und den eigenen inneren Schweinehund zu überwinden.

Aufbau und Ablauf der Harada-Methode

Das Gerüst der Harada-Methode besteht aus fünf Arbeitsblättern:

  1. Das 33-Fragen zur Eigenständigkeitsblatt

  2. Das Langzeitziele-Arbeitsblatt

  3. Das 64-Felder-Arbeitsblatt

  4. Das Routinenüberprüfungs-Blatt

  5. Das Erfolgstagebuch-Blatt

Diese Arbeitsblätter erleichtern es, ein Ziel und die dafür notwendigen Aktivitäten zu definieren sowie zur Fokussierung. Die Arbeitsblätter werden in fünf Schritten bearbeitet:

  1. Ziel – Zielfindung.

  2. Zweck – Sinn und Zweck des gewählten Zieles erkennen.

  3. Analyse – Erfolge und Misserfolge verstehen.

  4. Planung – Aktionsplan erstellen.

  5. Umsetzung – Aktionsplan täglich umsetzen.

Beim ersten Schritt dienen das 33-Fragen Blatt und das Langzeitziele-Arbeitsblatt zur Definition und Unterteilung des Ziels.

Dann wird mittels des Langzeitziele-Arbeitsblatt der Einfluss des gewählten Zieles auf das Unternehmen sowie das persönliche Umfeld untersucht, um damit den Sinn und Zweck des Zieles zu sichern.

In der Analysephase wird versucht, ein Bewusstsein für gemachte Fehler und bisherige Erfolge zu schaffen und ein erfolgsförderliches Verhalten daraus abzuleiten.

Im vierten Schritt werden anhand des 64-Felder-Arbeitsblatts acht Themenfelder sowie jeweils acht Aktivitäten, die für die Zielerreichung notwendig sind, erarbeitet. Die Aktivitäten werden in Aufgaben und Routinetätigkeiten unterschieden.

Als Letztes wird dann die tägliche Umsetzung der Aufgaben und Routinetätigkeiten mit dem Tages-Arbeitsblatt begleitet. Zusätzlich erlaubt das Routinenüberprüfungs-Arbeitsblatt eine ständige Visualisierung der umgesetzten Routinetätigkeiten.

 

Ergänzt wird die Methode durch unterstützendes Feedback einer zweiten Person. So lässt sich nachhaltige Selbstverbesserung zügig erreichen.