Produktivitätssteigerung

Mit der Harada-Methode lassen sich enorme Steigerungen der Produktivität erzielen.
Wichtig ist dabei, dass es klare Ideen eines Idealen Zustandes gibt, der sinnvoll angestrebt werden soll und der die Team-Mitglieder nicht in einen Konflikt stürzt. Gemeinsame sinnvolle Ziele bringen die Menschheit voran. Diese Ziele können mittels der Harada-Methode von Gruppen oder Einzelpersonen auch in Lean-Unternehmen erreicht werden. Das beste Beispiel und die Erfinder des Lean-Management ist die Fa. Toyota. Bei Toyota gibt es seit jeher eine „Beschäftigungsgarantie“ für die Kernbelegschaft, diese kann man jedoch sehr einfach verwirken, In einem Interview erläuterte ein hoher Repräsentant des Unternehmens, dass die Beschäftigungsgarantie durch so triviale Dinge wie das morgendliche zu spät kommen verwirkt werden könne. Wer jedoch sein Arbeitsleben lang immer pünktlich zu Arbeitsbeginn erscheint, der hat seine Beschäftigung, nicht jedoch seinen Job sicher.
Das bindet Mitarbeiter stark an das Unternehmen und ermöglicht den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (Kaizen, CIP oder KVP). Menschen werden nicht aus Abläufen herausgenommen, um ihre Löhne und Gehälter direkt einzusparen, sondern um die Kosten für Produkte zu senken. Die freigewordenen Menschen werden für andere Aufgaben eingesetzt oder für weitere Verbesserungen. Werden die Produkte in der Herstellung durch die Reduzierung der eingesetzten Arbeitszeit günstiger (Stückkostenrechnung) wird das Unternehmen wettbewerbsfähiger. Das funktioniert am besten, wenn die Einsparungen zu gleichen Teilen, an die Belegschaft, den Kunden und das Unternehmen verteilt werden. Von jedem eingesparten Euro sollte 1/3 an die Mitarbeiter gehen, 1/3 in die Reduzierung der Verkaufspreise fließen, und 1/3 in der Unternehmung verbleiben, um den Wandel und die weitere Verbesserung zu finanzieren.
Das wahre Lean-Management ist eine nachhaltige Verbesserung im sinne W. Edward Demings, der einen WIN-WIN-WIN Ansatz als erster einforderte und die Menschheit aufforderte ihr höchstes Potential die geistigen Fähigkeiten in kooperativer Weise einzusetzen, um möglichst „schlaue“ Problemlösungen gemeinsam zu erdenken.
Die Harada-Methode ist ein Ansatz des Forderns, und des Förderns, wie er auch durch die Toyota-Kata unterstütz wird. Auch wenn Herr Harada erst wenige Workshops bei Toyota gemacht hat, werden die Methoden Toyota-Kata und Harada-Methode doch auf gleiche Weise der Kooperation zuträglich sein, wie z.B. bei richtiger Anwendung ein betriebliches Vorschlagwesen neben einem KVP oder Kaizen-Programm bestehen kann.
Der Wichtigste Aspekt ist und bleibt der Respekt für die Menschen, diese sind keine trivialen Maschinen, keine Human Ressources, kein Kostenfaktor, sondern das einzige, was in einem Betrieb die Möglichkeit hat von sich heraus wertvoller zu werden, durch Erfahrung, Ideen, Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sich entwickeln.

Auch Taiichi Ohno, der ehemalige Vizepräsident von Toyota, hätte Mitarbeitern niemals gesagt, wie etwas zu tun sei. Er hätte ihnen nur gesagt, was er von ihnen erwartete.

„Sie haben sechs Leute in Ihrer Abteilung, versuchen Sie die Arbeit mit nur drei Leuten zu machen.“ Er würde dann weggehen und nach drei Monaten zurückkommen, um zu sehen, was sie unternommen hatten. Es war oft schwierig, aber Toyota wurde eines der größten Unternehmen der Welt, weil die Leute zu einer kontinuierlichen Verbesserung gezwungen wurden. Die Verbesserung erreichten sie durch eigene kreative Ideen, nicht durch Anweisungen über das Wie von den Vorgesetzten.
Das ist Fortschritt und Verbesserung im wahren Sinne des Wortes.
Informieren Sie sich auf einem unserer Seminare oder im Buch „Die Harada-Methode“ wie diese Methode Ihnen Persönlich oder den Menschen in Ihrem Betrieb helfen kann, echte Produktivitätssteigerung und Verbesserung zu erzielen.